Urlaub in Spanien

Verbringen Sie ihren Sommerurlaub in Spanien

Jedes Jahr könnten wir nach Spanien reisen. Von Barcelona über Madrid bis hin zu Andalusien und Ibiza gibt es unzählige sehenswerte Orte in diesem mediterranen Land, das Kultur, Urbanität und Strandurlaub vereint. Ein Urlaub in Spanien kann so vielfältig sein und deshalb haben wir immer das passende Angebot für eine Reise in dieses Land am Mittelmeer für euch parat.

Für die Anreise zum Urlaub in Spanien gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das spanische Festland kann bequem mit dem Zug, dem Bus oder dem eigenen Auto erreicht werden. Es gibt günstige Bustouren, die von vielen Reiseveranstaltern angeboten werden und an die nördlichen Küstenabschnitte führen. Von Frankfurt/Main aus ist man in 12 Stunden mit dem Zug in Barcelona, während es mit dem Linienbus etwas länger dauert.

Es ist einfach, Spanien auch mit preiswerten Fluggesellschaften zu erreichen. Zum Beispiel bietet Ryanair Verbindungen von vielen deutschen Städten nach Barcelona, Madrid, Valencia oder Malaga an. Sowohl die Kanarischen Inseln als auch die Balearen werden von den Billigfluggesellschaften angeflogen. Darüber hinaus bieten alle großen Reiseveranstalter günstige Pauschalreisen zu den Küstenregionen Spaniens und den Inseln an.

Hier ein Vorschlag von uns: Wenn du Barcelona besuchst, könntest du danach einfach die Fähre nach Mallorca nehmen. So kannst du ein paar Tage lang die Stadt erkunden und dann zum Feiern und Baden auf die Balearen weiterreisen.

Die Einreise nach Spanien erfolgt ohne Grenzkontrollen, da das Land Teil des Schengenraumes ist. Es müssen lediglich die Zollbestimmungen der Europäischen Union beachtet werden.

Wetter im Spanienurlaub

Das Wetter und Klima in Spanien variiert je nach Region. Im Norden gibt es ein atlantisches Klima mit gemäßigten Sommer- und Wintermonaten, während im Zentrum Spaniens ein ozeanisch-kontinentales Klima vorherrscht.

Das bedeutet, dass es hier im Winter oft viel regnet und im nördlichen Inland sogar Schnee fällt. Im Sommer hingegen sind die Temperaturen hier höher als an der Küste.

Der sonnige Süden Spaniens ist bei uns besonders beliebt, da es dort im Durchschnitt mindestens acht Stunden Sonnenschein pro Tag gibt. Im Vergleich dazu hat der Norden nur 5,4 Stunden Sonne täglich – also deutlich weniger.

reisepreisvergleich spanienDie ideale Reisezeit für einen Aufenthalt in Spanien variiert je nach Reiseziel. Wer nach Santiago de Compostela reist, sollte dies am besten in den Sommermonaten tun, da es im Winter im Norden Spaniens kalt und regnerisch werden kann. Im südlichen Malaga hingegen kann man auch im Winter einen angenehmen Aufenthalt genießen, da die Temperaturen dort im Dezember immer noch bis zu 20 Grad erreichen können. Das Inland Spaniens, besonders die Hochebenen, sind von einem raueren Klima geprägt, mit extrem heißen Sommern und strengen Wintern.

Im Winter, von November bis Ende Februar, ist das Wetter auf den Balearen regnerisch und kalt. Doch schon im März wird es merklich wärmer und bis Juli und August strömen die Touristen auf die Inseln, so dass es schwierig wird, am Strand einen freien Platz zu finden.

Aufgrund ihrer südlichen Lage weit vor der Küste Marokkos im Atlantik sind die Kanarischen Inseln von ganz anderen Klimabedingungen geprägt. Selbst im Winter sind die Kanaren ein beliebtes Reiseziel für Sonnenanbeter und bieten sogar die Möglichkeit zum Baden. Allerdings ist der Atlantik dort kühler als das Mittelmeer.

Ausflugsziele in Spanien

Entdecke die besten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten für deinen Urlaub in Spanien. Hier präsentieren wir unsere Top 6 der schönsten Orte, die du unbedingt besuchen solltest.

Der Plaza Mayor, auch bekannt als Hauptplatz, ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Madrid, der Hauptstadt Spaniens. Bereits im 15. Jahrhundert diente er als zentraler Marktplatz der Stadt. Heutzutage kann man hier in den vielen Restaurants köstliches spanisches Essen genießen und gleichzeitig die einzigartige Architektur des Platzes bewundern. Besonders im Winter lohnt sich ein Besuch, da hier der traditionelle Weihnachtsmarkt stattfindet.

Die Iglesia Nuestra Señora de Regla in Pájara, Fuerteventura, ist eine der schönsten Kirchen der Kanarischen Inseln. Ihre kunstvollen Verzierungen an der Fassade sind beeindruckend und der Eintritt ist kostenlos. Es lohnt sich definitiv, einen Tag am Strand gegen einen kleinen kulturellen Ausflug zu tauschen, um diese Kirche zu besichtigen.

Der Nationalpark El Teide auf der Insel Teneriffa in den Kanarischen Inseln ist ein beeindruckendes Ziel für Ausflüge. 2007 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Welterbe erklärt und ist besonders bei Wanderern beliebt. Der Vulkan Teide, der sich im Herzen des Parks befindet, ist gleichzeitig der höchste Berg in Spanien. Man kann fast bis zum Gipfel des Vulkans mit einer Seilbahn fahren.

mallorca reisepreisvergleichWir empfehlen euch, im Voraus eine zusätzliche Genehmigung für den Zugang zum Gipfel zu beantragen (die Anzahl ist begrenzt). Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass ihr tatsächlich den Gipfel erreichen könnt. Ein Besuch der Sagrada Família in Barcelona darf bei einer Spanienreise nicht fehlen! Das berühmte Wahrzeichen der Stadt wirkt schon beeindruckend auf Fotos, aber erst wenn man davor steht, erkennt man, warum die Kirche zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Spaniens zählt. Der Künstler Antoni Gaudí entwarf das Gebäude, das bis heute noch nicht vollendet ist, was jedoch die Faszination nicht mindert.

Wir empfehlen dringend, Tickets für eine Besichtigung im Voraus online zu buchen, da es ansonsten vor Ort zu langen Wartezeiten kommen kann.

Historische Bauwerke in Spanien

In Málaga gibt es zwei faszinierende historische Bauwerke zu entdecken: Die Alcazaba, eine Festung aus dem 11. Jahrhundert, und das darunter liegende römische Theater. In der Alcazaba können Besucher heute verschiedene Ausstellungen besichtigen und einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Hafen genießen.

Altstadt von Valencia

Die Altstadt von Valencia sollte unbedingt während eures Spanienurlaubs besucht werden. Der Plaza de la Virgen und die Kathedrale von Valencia sind besonders beeindruckend. Aber auch die anderen Bauwerke in der Altstadt sind einen kurzen Besuch wert.

– das historische Stadttor Torres de Serranos

– der Seidenmarkt

sowie das Gebäude des Marqués de Dos Aguas Palastes

Spanien bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Regionen, die sowohl bei Deutschen als auch bei Touristen aus aller Welt beliebt sind. Egal ob man sich für die Küstenregionen am Mittelmeer, das Landesinnere oder die Atlantikküste entscheidet, Spanien hat für jeden Geschmack die perfekte Urlaubsregion zu bieten.

In diesem Beitrag präsentieren wir euch alle Regionen, sodass ihr schon im Voraus eine Vorstellung davon bekommt, wohin es für euch gehen soll.

Es gibt insgesamt vier Regionen in Spanien, die an das Mittelmeer grenzen. Im Norden, an der Grenze zu Frankreich und Andorra, liegt Katalonien. Danach folgen die Regionen Valencia und Murcia. Die südlichste Region Spaniens am Mittelmeer ist Andalusien. Hier, an der Straße von Gibraltar, befindet sich auch der südlichste Punkt des europäischen Festlands. Es gibt also viele interessante Dinge zu entdecken während eures Urlaubs in Spanien!

Katalonien ist in den letzten Jahren vor allem wegen seines Strebens nach Unabhängigkeit von Spanien bekannt geworden. In der gesamten Region, nicht nur in der Hauptstadt Barcelona, sprechen mehr als ein Drittel der Bevölkerung neben Spanisch auch Katalanisch. Ein Städtetrip nach Barcelona ist definitiv empfehlenswert.

In Nordkatalonien liegt die Costa Brava, wo neben dem lebhaften Lloret de Mar auch wunderschöne Strände und Naturparks zu finden sind. Im Süden Kataloniens lockt die Costa Daurada mit vielen unvergesslichen Strandurlaubsorten in Spanien.

Valencia ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen in Spanien. An der Costa Blanca erwarten euch nicht nur traumhafte Strände, sondern auch charmante Dörfer und Städtchen im Hinterland, die zu Ausflügen einladen.

Valencia, die Hauptstadt der Region, ist ebenso ein geeignetes Ziel für eine spannende Städtereise. Ein Städtetrip nach Valencia ist sogar preiswerter als in anderen großen Städten Spaniens.

Die Region Murcia wird manchmal bei der Urlaubsplanung in Spanien übersehen, obwohl sie alles bietet, was man für einen schönen Urlaub braucht. Hier scheint die Sonne an ungefähr 300 Tagen im Jahr und die Temperaturen liegen oft in den hohen 30-Grad-Bereich.

Ein Geheimtipp ist die wenig bekannte Hafenstadt Cartagena. Dort findet man charmante Gassen mit gemütlichen Bars und Restaurants, eine beeindruckende Festung und schöne Architektur. Besonders im September lockt das Fest der Römer und Karthager Besucher an. Die Feierlichkeiten erstrecken sich über mehrere Tage und bieten einiges zu entdecken, wie zum Beispiel eine Landung mit einem antiken Boot oder Paraden durch die malerischen Gassen von Cartagena.

Andalusien ist der südlichste Teil des spanischen Festlands und bekannt für die Costa del Sol, eine beliebte Region für Badeurlaube in Spanien. Wenn man eine Pause vom Strand machen möchte, lohnt sich ein Tagesausflug in die Städte Cordoba und Granada.

Während eines Urlaubs in Spanien ist es besonders aufregend, den südlichsten Punkt des europäischen Festlands, den Felsen von Gibraltar, zu besuchen. Nur einen kurzen Sprung von Afrika entfernt, bietet Andalusien nicht nur eine Küste am Mittelmeer, sondern auch am Atlantik.

Spaniens Landschaft

Die Atlantikküste Spaniens ist in verschiedene Regionen unterteilt. Im Süden befindet sich Andalusien, während die restlichen Küsten im Norden liegen. Oberhalb von Portugal liegt Galicien, gefolgt von Asturien und Kantabrien. Nicht zu vergessen ist das Baskenland, das bis zur Grenze Frankreichs reicht.

Die Landschaft von Galicien zeichnet sich durch Berge, steil abfallende Küsten und die Rías aus. Die Ría de Arousa ist die größte dieser Buchten, eine schmale Meeresbucht, die tief ins Landesinnere reicht. Sie erstreckt sich über eine Länge von 37km und ist bis zu 10km breit.

In Galicien gibt es viele Wälder, die besonders Wanderer anziehen. Hier befindet sich auch das Ziel des berühmten Jakobswegs. Die Stadt Santiago de Compostela markiert das Ende des Weges, und in der Kathedrale soll angeblich das Grab des Apostels Jakobus zu finden sein. Wenn Wandern also ganz oben auf eurer Spanien-Urlaubsliste steht, seid ihr in Galicien bestens aufgehoben.

Asturien bietet zahlreiche Ausflugsziele für Wanderfreunde in den Gebirgen und Wäldern. Besonders sehenswert ist die Hafenstadt Gijón, die mit dem Palacio de los Valdés und den römischen Thermen beeindruckende Sehenswürdigkeiten bietet. Der Stadtstrand mit seinem feinen Sand über 1,5 km Länge ist ebenfalls einen Besuch wert.

In Kantabrien, einer Region im Norden Spaniens, liegt die größte und bedeutendste Stadt Santander. Über ein Drittel der Bevölkerung lebt in diesem spanischen Hafen. Leider sind schöne alte Gebäude in Santander größtenteils nicht mehr vorhanden, da die Stadt im Jahr 1941 von einem verheerenden Brand heimgesucht wurde. Die Kathedrale wurde jedoch nach den Originalplänen wieder aufgebaut und zählt heute zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Santander.

Das Baskenland befindet sich im Norden Spaniens, zwischen Asturien und Aragon. Es zählt zu den wohlhabendsten Regionen des Landes. Die größte und faszinierendste Stadt der Region ist Bilbao. Dort könnt ihr nicht nur die älteste Schwebebahn der Welt bestaunen, sondern auch das beeindruckende Guggenheim-Museum Bilbao besuchen, eines der bedeutendsten Museen Spaniens.

Wenn du im Baskenland bist, solltest du unbedingt die traditionelle Küche probieren. Die baskische Küche wird stark vom Meer beeinflusst, daher sind Fischgerichte und Meeresfrüchte besonders beliebt.

Im Urlaub in Spanien lohnt es sich, auch das Inland des Landes zu erkunden

Kastilien-La Mancha ist ungefähr so groß wie Tschechien und zählt zu den größten Regionen Spaniens. Dennoch ist die Bevölkerungsdichte hier vergleichsweise gering. Früher gehörte auch die Provinz Madrid zu Neukastilien, jedoch bildet sie seit 1983 die Autonome Gemeinschaft Madrid.

Viele Menschen kennen Kastilien-La Mancha nicht wegen der vielen Burgen, die es dort gibt, sondern wegen Don Quichote. Die Figur aus dem Buch von Miguel de Cervantes hat dazu beigetragen, dass die Region international bekannt wurde.

Die Region Kastilien und León zeichnet sich durch die Nordmeseta aus, eine Hochebene, die bis zu 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Obwohl die Landfläche der autonomen Region etwas größer ist als die von Portugal, ist die Bevölkerungsdichte hier so niedrig, dass nur 5,7% der spanischen Bevölkerung dort leben.

Ein besonderes Highlight in dieser Gegend ist die größte Stadt Valladolid. Sie ist nicht nur schön, sondern auch von fünf bedeutenden Weinregionen umgeben. Also nichts wie hin in eine gemütliche Bar und die Weine der Region Kastilien und León probieren.

Die Extremadura, benannt nach den „extremos del Duero“, was „jenseits des Flusses Duero“ bedeutet, beeindruckt mit ihrer vielfältigen Landschaft. Im Norden und Westen ist sie sehr bergig, während im Grenzgebiet zu Kastilien und León auch wasserreiche und fruchtbare Gebiete zu finden sind. Die Region ist besonders bekannt für ihre köstlichen Kirschen und Paprikas. Im Süden hingegen beginnt trockeneres Land, das vor allem für den Weinanbau und die vielseitige Tierwelt bekannt ist.

Der Name Aragon mag viele sofort an Herr der Ringe erinnern, doch tatsächlich handelt es sich um eine spanische Region, die im Norden an Frankreich, im Osten an Katalonien, im Südosten an Valencia und im Westen an Kastilien-La Mancha und Kastilien und León grenzt. Aufgrund der Lage an den Pyrenäen bietet Aragon hervorragende Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren.

Saragossa ist die Hauptstadt von Aragon und die fünftgrößte Stadt Spaniens. Etwa die Hälfte der Einwohner der Region lebt hier. Das Wahrzeichen von Saragossa ist die Basilica del Pilar, eine römisch-katholische Kirche, die im Jahr 1754 in ihrer heutigen Form fertiggestellt wurde.

Zu den bedeutendsten Inselgruppen Spaniens gehören die Balearen und die Kanarischen Inseln. Die Balearen liegen im Mittelmeer und umfassen bekannte Inseln wie Mallorca, Ibiza, Formentera sowie fast 150 unbewohnte Inseln.

Die Kanarischen Inseln befinden sich vor der Küste Marokkos im Atlantischen Ozean. Zu ihnen gehören Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria.

Im Urlaub in Spanien die Balearen erkunden

Die Balearen sind bei deutschen Touristen besonders beliebt. Die Inselgruppe im Mittelmeer umfasst Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera.

Die Vorstellung von Mallorca als reinem Party- und Trinkparadies hat sich zum Glück längst geändert. Besonders der Norden der Insel besticht nicht nur durch seine atemberaubende Landschaft, sondern auch durch charmante Dörfer, malerische Wanderwege und ideale Bedingungen für alle, die Ruhe und Erholung suchen.

Selbstverständlich bietet Mallorca auch weiterhin beliebte Partyziele wie S’Arenal für Feierlustige, die die Nacht durchtanzen möchten. Hier erfährt ihr mehr über Urlaubsmöglichkeiten auf Mallorca.

Menorca, die kleine Schwesterinsel von Mallorca, hat einen etwas gemächlicheren Charme. Die Insel ist ruhiger, aber dennoch genauso schön. Im Süden findet man ruhige Strände mit feinem Sand und perfektem Wetter für einen entspannten Strandurlaub. Der Norden hingegen ist ein beliebtes Ziel für Surfer. Erfahre hier mehr über einen Urlaub auf Menorca.

Ibiza hat mittlerweile den Titel der Top-Partyinsel von Mallorca übernommen. Im Sommer könnt ihr hier die besten DJs der Welt erleben, die jedes Wochenende in den zahlreichen Clubs der Insel auflegen. Hier erfahrt ihr mehr über einen Urlaub auf Ibiza.

Für diejenigen, die es lieber ruhig mögen, ist Formentera die perfekte Wahl. Keine andere Insel in Europa kann mit der entspannten Atmosphäre von Formentera mithalten. Das türkisblaue Wasser erinnert an die Karibik und bietet sogar einige gute Surfspots. Es ist erstaunlich, dass Formentera, das so unterschiedlich zur Nachbarinsel ist, nur eine kurze Bootsfahrt von 30-60 Minuten entfernt liegt.

Die Kanarischen Inseln sind berühmt für ihre beeindruckende Landschaft. Diese Inseln, die aus Vulkanstein bestehen, befinden sich vor der Küste Marokkos im Atlantischen Ozean und bieten sich perfekt für einen abwechslungsreichen Urlaub an, sei es für aktive Erholung oder entspannte Tage am Strand. Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote sind die beliebtesten Inseln der Kanaren.

Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanarischen Inseln und erstreckt sich über eine Länge von 100km. Mit rund 300 Sonnentagen pro Jahr bietet die Insel ideale Bedingungen für einen erholsamen Strandurlaub oder einen aktiven Urlaub. Die Sandstrände an der Ostküste sind besonders beliebt und bieten perfekte Bedingungen zum Surfen und anderen Wassersportarten. Auch an der Nordküste finden Wassersportler optimale Bedingungen vor.

Gran Canaria bleibt weiterhin eines der bevorzugten Reiseziele in Spanien. Die Insel ist bekannt für ihre schwarze Lava und weißen Sandstrände. Das Landesinnere besteht aus ländlichen und bergigen Gebieten. Auf Gran Canaria gibt es sowohl lebhafte und beliebte Strandabschnitte als auch ruhigere Orte wie Puerto de Mogán und San Augustin im Süden der Insel.

Die Hauptstadt Las Palmas im Norden der Insel ist von besonderer Bedeutung für Gran Canaria. Sie dient vor allem als wichtiger Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe und ist daher immer voller Leben.

Die Insel Lanzarote ist berühmt für ihre Landschaft, die von Vulkanen geformt wurde. Der Nationalpark Timanfaya, der aus den Vulkanausbrüchen der 1730er Jahre entstanden ist, und die Cueva de los Verdes, eine Höhle, die durch Lavaströme geformt wurde, sind nur zwei Beispiele für die beeindruckende Natur auf der Insel.

In den nördlichen und westlichen Regionen von Lanzarote erstrecken sich zwei Gebirgszüge, die sich ideal für Wanderungen und Fahrradtouren eignen. In dieser Gegend gibt es zahlreiche atemberaubende Aussichtspunkte, von denen aus man einen fantastischen Blick über die gesamte Insel genießen kann.

reise spanien guenstigTeneriffa ist die größte Insel der Kanarischen Inseln und wird vom höchsten Gipfel Spaniens dominiert. Der Teide, ein ruhender Vulkan mit einer Höhe von 3.718m, ragt majestätisch über die Insel. Mit seinem bergigen Hinterland und gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen zieht Teneriffa auch viele Aktivurlauber an, die nicht nur am Strand entspannen möchten. Ein einzigartiges Merkmal der Insel ist der teilweise komplett schwarze Sand. Neben den „normalen“ weißen Sandstränden, die auch auf anderen kanarischen Inseln zu finden sind, gibt es hier auch schwarze Sandstrände, die durch das Vulkangestein geprägt sind. Definitiv ein Highlight für den Urlaub in Spanien!

In Spanien gibt es eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, darunter vor allem große Hotelanlagen an der Küste. Dennoch gibt es auch abseits davon kleinere und gemütlichere Hotels in der zweiten oder dritten Reihe.

Wenn du in Städten wie Barcelona, Valencia und Madrid bist, solltest du nach gemütlichen Boutiquehotels suchen. Diese sind genauso erschwinglich wie die großen Hotelketten, aber haben einen einzigartigen Charme. Auf den Balearen findest du auch noch ein paar familiengeführte Pensionen, die einen Besuch wert sind.

Wenn man Spanien mit einem Wohnmobil oder Camper erkundet, gibt es oft spezielle Stellplätze am Rand der Städte, an denen man übernachten kann, zusätzlich zu den üblichen Campingplätzen.

Der öffentliche Nahverkehr in Spanien ist gut ausgebaut und bietet eine Vielzahl von Busverbindungen, die regional betrieben werden. In Andalusien beispielsweise ist die ALSA für den Busverkehr zuständig. Fahrpläne können auf den jeweiligen Webseiten der Busunternehmen eingesehen werden, um die passende Verbindung zu finden, wenn man mit der Bahn nicht ans Ziel kommt.

Busse eignen sich auch gut für Reisen über längere Strecken und sind oft preiswerter als die Züge der spanischen Staatsbahn RENFE.

Falls ihr euren Urlaub in Spanien an der Küste verbringt und gerne abgelegene Buchten erkunden möchtet, wäre es ratsam, ein Auto zu mieten oder sich einen Roller auszuleihen.

Spanien ist bekannt für seine kulturellen Besonderheiten, darunter Sangria, Paella und Tapas. Diese drei Spezialitäten sind weit verbreitet im Land, wobei Andalusien als die eigentliche Heimat der Tapas gilt.

In Sevilla, Cordoba und Granada braucht man nicht extra eine Tapas-Bar zu suchen, um die kleinen Leckereien zu genießen. Es reicht aus, in eine normale Bierkneipe zu gehen und Bier vom Fass zu bestellen. Das Bier wird mit einem Deckelchen, einer „tapa“, serviert, auf der sich Käse, Oliven oder andere Snacks befinden. Mit jedem weiteren bestellten Bier werden die „tapas“ großzügiger und man kann in Andalusien sogar satt werden, ohne ein Restaurant zu betreten.

Welche Reisen kann ich in Spanien unternehmen?

Du kannst deine Reise individuell gestalten. Hier sind einige Vorschläge, die dir helfen können.

Für eure Rundreise entlang der Ostküste Spaniens abseits der großen Städte beginnt ihr eure Reise in Barcelona, das bequem von vielen deutschen Großstädten aus mit dem Flugzeug erreichbar ist. Von dort aus geht es in Richtung Norden. Euer erster Stopp ist Girona, wo ihr die schöne Altstadt erkunden könnt. Anschließend könnt ihr euch am Strand von Platja d’Aro entspannen und typischen Badespaß an der Costa Brava erleben. Mehr Ruhe erwartet euch an der nächsten Station: dem Playa de Oliva an der Costa Azahar mit seinen malerischen Naturdünen.

Danach reist ihr weiter nach Granada in Andalusien. Dort solltet ihr unbedingt die Alhambra besuchen, eine alte maurische Festungsanlage. Anschließend könnt ihr hoch in die Sierra Nevada fahren und den Pico del Veleta besteigen, den drittgrößten Berg der Iberischen Halbinsel. Von dort aus habt ihr einen atemberaubenden Blick auf das Tal. Als letzter Stopp der Tour steht Tarragona auf dem Programm. Die malerische Bucht am Playa de la Mora lädt hier zum Entspannen ein.

Entdeckt die faszinierendsten Städte Spaniens

Reisevorschlag: Startet eure Reise in San Sebastian, nahe der französischen Grenze. Von der baskischen Stadt aus könnt ihr weiter nach Logroño in La Rioja reisen, dem Tor zur berühmtesten Weinregion des Landes.

Ein guter Ratschlag von uns wäre, dass ihr unbedingt die berühmten gegrillten Champignons in den Pintxo-Bars in der Calle de San Juan probieren solltet.

Unser nächstes Ziel ist Saragossa, wo die beeindruckende Basilika de Nuestra Señora de Pilar direkt am Fluss Ebro liegt. Unsere weiteren Zwischenstopps führen uns entlang der Ostküste Spaniens.

– die Stadt am Hafen von Tarragona

Valencia, die Stadt, in der die berühmte

– Die Landschaft von Tabernas prägt eine Wüstenlandschaft.

Ein Besuch in der Alhambra und in Granada sollte unbedingt auf dem Programm stehen. An der Südküste könnt ihr Malaga besuchen und die beeindruckenden Kunst- und Kulturschätze bestaunen. Zum Abschluss der Reise führt der Weg in die Flamenco-Hochburg Sevilla.

Eine Reise durch Spanien kann entweder organisiert oder individuell geplant werden. Bei einer organisierten Rundreise habt ihr den Vorteil, dass eine Route bereits festgelegt ist und ihr euch um nichts weiter kümmern müsst. Bei einem selbst geplanten Roadtrip hingegen könnt ihr flexibel entscheiden, wie lange ihr an jedem Zwischenstopp verbringt und habt somit mehr Freiheit. Allerdings müsst ihr bei Problemen selbst für Lösungen sorgen.

Um eine Rundreise durch Spanien zu machen, solltet ihr mindestens zwei Wochen einplanen. Die Strände an der Atlantikküste und am Mittelmeer sind so schön, dass es verlockend sein kann, länger zu bleiben. Außerdem braucht es Zeit, um eine Stadt wie Barcelona ausführlich zu erkunden.

Wissenswertes über Spanien

Spanien liegt zusammen mit Portugal im Westen und Gibraltar im Süden auf der Iberischen Halbinsel zwischen 36° und 43,5° nördlicher Breite und 9° westlicher und 3° östlicher Länge. Spanien beansprucht den größten Teil der Halbinsel für sich, abgesehen von den Balearen, Kanaren, Ceuta und Melilla. Im Nordosten grenzt Spanien entlang der Pyrenäen an Frankreich und den Kleinstaat Andorra.

Zu Spaniens Staatsgebiet gehören neben dem Festland auch die Balearen und Kanaren im Mittelmeer sowie die Städte Ceuta und Melilla an der Küste Nordafrikas. Außerdem besitzt Spanien die Exklave Llívia in Frankreich. Weitere Gebiete sind die Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Alhucemas, Isla del Perejil und die Halbinsel Peñón de Vélez de la Gomera, die vor der marokkanischen Küste liegen. Die Isla de Alborán befindet sich 50 Kilometer nördlich von Marokko. Eine weitere Gruppe von Inseln, die Islas Columbretes, liegt etwa 55 Kilometer östlich von Castellón de la Plana, auf dem gleichen Breitengrad wie Mallorca.

Der nördlichste Punkt Spaniens befindet sich an der Estaca de Bares in Galicien, während der westlichste Punkt auf dem Festland das Cabo Touriñán ist. Der südlichste Punkt ist die Punta Marroquí bei Tarifa und der östlichste das Cap de Creus an der Costa Brava. Spanien erstreckt sich von Norden nach Süden über 856 Kilometer und von Osten nach Westen über 1020 Kilometer. Die westlichste (Punta de la Orchilla) und südlichste (La Restinga) Spitze des gesamten Landes befinden sich auf der kanarischen Insel El Hierro, während die östlichste Spitze auf der Baleareninsel Menorca liegt.

Die durchschnittliche Höhe des Staatsgebietes von ca. 660 Metern über dem Meeresspiegel zählt zu den höchsten in Europa. Die Halbinsel ist geprägt von sechs großen Gebirgssystemen, die ihre räumliche Struktur maßgeblich beeinflussen.

In den Gebirgszügen verlaufen fünf große Flusssysteme, von denen vier in den Atlantik fließen und ihren Ursprung im Iberischen Randgebirge haben. Das Gebiet zwischen dem Kantabrischen Gebirge und dem Kastilischen Scheidegebirge wird vom Duero entwässert. Weiter südlich fließen der Tajo und der Guadiana ebenfalls von Osten nach Westen. Das Gleiche gilt für den Guadalquivir südlich der Sierra Morena.

Das Gebiet zwischen dem Gebirge im Norden Spaniens und den Pyrenäen wird durch den Fluss Ebro entwässert und fließt ins Mittelmeer. Der Ebro entspringt in den Bergen im Norden Spaniens und fließt in südöstlicher Richtung.

Klimazonen in Spanien

Spaniens Klimazonen können grob in verschiedenen Regionen unterteilt werden.

Der beschleunigte Klimawandel in neuerer Zeit hat die Umweltprobleme im Mittelmeerraum, einschließlich Spanien, verschärft. Aktuelle Veränderungen und Zukunftsszenarien deuten auf zunehmende Risiken in den Bereichen Wasser, Ökosysteme, Ernährung, Gesundheit und Sicherheit hin. Nicholas Stern warnt davor, dass Spanien zur Sahara-Wüste werden könnte, wenn die Temperatur über die im Pariser Abkommen festgelegten Grenzen steigt. Modelle zeigen, dass das Klima in Madrid bis 2050 dem von Marrakesch ähnlicher sein wird. Der steigende Meeresspiegel bedroht auch den Tourismus, da Erosionen die Küstenlinie verändern und Strände überschwemmen könnten.

Die Pflanzenwelt auf der Iberischen Halbinsel ist in drei Hauptbereiche unterteilt:

Um Kulturpflanzen erfolgreich anzubauen, ist oft Bewässerung notwendig. Doch es gibt auch Pflanzen, die von naturgegebenen trockenen Klimabedingungen profitieren, wie zum Beispiel Olivenbäume und Feigensträucher, die große Flächen einnehmen.

Die Tierwelt in Spanien ist sehr vielfältig. Aufgrund der geringen Besiedlung konnten hier Tierarten überleben, die in anderen Teilen von Westeuropa ausgestorben sind. Außerdem haben sich aufgrund der Isolation der Iberischen Halbinsel durch die Pyrenäen einige einzigartige Arten entwickelt.

In Nordwest- und Zentralspanien sowie vereinzelt in der Sierra Morena leben insgesamt etwa 2500 Wölfe. Die Population des Iberischen Wolfs (Canis lupus signatus) in dieser Region ist die größte und stabilste in ganz Westeuropa. Das Kantabrische Gebirge und die Pyrenäen beherbergen zusammen etwa 200 Braunbären. Während die Braunbären im Kantabrischen Gebirge als stabil gelten, sind die in den Pyrenäen lebenden Bären akut vom Aussterben bedroht. Der Pardelluchs ist eine Luchsart, die nur in Spanien und Portugal vorkommt. Trotz erfolgreicher Schutzmaßnahmen sind die etwa 550 Wildtiere dieser Art immer noch stark gefährdet. Im Norden Spaniens gibt es einige der letzten Populationen des Europäischen Nerzes in Westeuropa. Weitere charakteristische Säugetiere Spaniens sind die Kleinfleck-Ginsterkatze, der Ichneumon, der Pyrenäen-Desman, der Iberiensteinbock und die Pyrenäen-Gämse. Spanien beheimatet drei Arten von Hasen, darunter den Feldhasen sowie die endemischen Iberischen Hasen und Castroviejo-Hasen. Außerdem sind Hirsche, Rehe, Eichhörnchen, Kaninchen, Wildschweine, Marder, Dachse und Füchse häufig anzutreffen. Mufflons und Murmeltiere sind in den Gebirgsregionen zu finden, Wildkatzen in größeren Wäldern und Fischotter in Flussgebieten.

Bartgeier leben in den Pyrenäen und im Kantabrischen Gebirge, während Mönchs-, Gänse- und Schmutzgeier in verschiedenen Teilen des Landes verbreitet sind. Typische große Vögel sind der Spanische Kaiseradler und der Steinadler. Flamingos sind in Feuchtgebieten wie dem Coto de Doñana zu finden.

In Spanien gibt es eine Vielzahl von Reptilien, darunter Eidechsen, Geckos, Skinke, Schleichen, Schlangen und Land- und Meeresschildkröten wie die Unechte Karettschildkröte. Zu den charakteristischen Echsenarten gehören die Kanareneidechsen, insbesondere die El-Hierro-Rieseneidechse (Gallotia simonyi), die bis zu 75 cm lang werden kann, sowie die Perleidechse, die die größte Echsenart Europas ist.

In Spanien werden hauptsächlich Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch gesprochen. Spanisch ist die Amtssprache im gesamten Land. Katalanisch wird in den autonomen Gemeinschaften Katalonien, Valencia (dort als Valencianisch bekannt) und auf den Balearen gesprochen, Baskisch im Baskenland und Teilen Navarras und Galicisch in Galicien neben Spanisch ist ebenfalls eine Amtssprache. Im Val d’Aran hat Aranesisch, eine Variante des Gascognischen, einen offiziellen Status.

Der Name des Landes Spanien in den verschiedenen Regionalsprachen lautet galicisch Königreich Spanien, katalanisch Königreich Spanien, asturisch Königreich Spanien, baskisch Königreich Spanien, aranesisch Königreich Spanien und aragonesisch Königreich Spanien.

Neben den weit verbreiteten Sprachen gibt es auch einige Sprachen, die nur noch von wenigen Menschen gesprochen werden und nicht als offizielle Amtssprache gelten. Dazu gehören das Asturleonesische und das Aragonesische. In der Nähe der portugiesischen Grenze im Jálama-Tal (Provinz Cáceres) wird A Fala, ein Dialekt der galicisch-portugiesischen Sprache, gesprochen. In Melilla spricht die masirische Minderheit außerdem Tamazight.

Während der Urlaubssaison arbeiten in den touristischen Gebieten auch saisonale Arbeitskräfte aus Deutschland, Polen und oft auch aus Südamerika. In einigen beliebten Regionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol leben vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft.

Die meisten Spanier sprechen als Fremdsprachen hauptsächlich Englisch und Französisch. Jüngere Generationen bevorzugen Englisch, während ältere eher Französisch sprechen. Dennoch haben viele Menschen in Spanien immer noch keine Fremdsprachenkenntnisse. Laut einer Untersuchung von Eurostat aus dem Jahr 2011 geben 49 % der erwachsenen Spanier im Alter von 25 bis 64 Jahren an, keine Fremdsprache zu beherrschen. Im Gegensatz dazu lernten bereits 99 % der Schüler in der Grundschule und 97 % in der Sekundarstufe II eine Fremdsprache, meistens Englisch. Einige Schüler lernen zusätzlich eine zweite Fremdsprache, vor allem Französisch aufgrund der Nähe zu Frankreich. In touristisch beliebten Regionen, vor allem am Mittelmeer und auf den Balearen, sind Englisch und Deutsch ebenfalls verbreitet.

In Katalonien wird hauptsächlich auf Katalanisch an Schulen und Universitäten unterrichtet, aber Studierende haben die Möglichkeit, Spanisch im Unterricht und bei Prüfungen zu verwenden.

urlaubsreise spanienUrsprünglich sahen die Spanier das Radfahren hauptsächlich als sportliche Aktivität an, aber in den letzten Jahren hat sich das Fahrrad als Verkehrsmittel in Spanien immer mehr durchgesetzt. Obwohl die Fahrradkultur in spanischen Städten noch nicht so weit entwickelt ist wie in Mitteleuropa, gibt es mittlerweile ein wachsendes Netz von Radwegen und städtischen Fahrradverleihsystemen. Städte wie Barcelona, Madrid, Girona, Alicante, Saragossa, Sevilla, Valencia, Burgos, Pamplona und Salamanca bieten seit einigen Jahren solche Verleihsysteme an, und es ist geplant, dass weitere Städte folgen werden.

Die Verwendung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel im Alltag nimmt zu, nicht nur als Sportgerät. Diese Nutzung hängt jedoch stark von den Höhenunterschieden und dem Klima in der Stadt ab. Der Individualverkehr mit dem Fahrrad nimmt ebenfalls zu, neben den Verleihsystemen. Besonders in großen Städten mit viel Autoverkehr und überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Fahrrad eine schnelle und kostengünstige Alternative. Die Infrastruktur für Fahrradfahrer ist an manchen Orten sehr gut, zum Beispiel in Barcelona, wo bis 2013 mehr als 182 km Fahrradwege gebaut wurden, da die Stadt über eine flache Topografie verfügt.

Um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten, sind die Radwege mit Ampeln ausgestattet und werden insbesondere auf stark befahrenen Hauptstraßen durch physische Trennsteine aus Gummi oder Kunststoff von den anderen Verkehrsteilnehmern abgegrenzt.

Die vorhandenen Verkehrsnetze werden meist positiv bewertet und kontinuierlich ausgebaut. Besonders im Großraum Madrid verfügen Autobahnen teilweise über separate Fahrradspuren. Es ist auffällig, dass in Spanien das parallele Fahren von zwei Radfahrern erlaubt ist.

Fernbusverbindungen

Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz aufgrund der niedrigen Eisenbahndichte im Land. Es gibt spezielle Busbahnhöfe in kleinen und großen Städten, die vor allem kleinere Städte und Dörfer miteinander verbinden. Es gibt auch überregionale und internationale Buslinien in Spanien. Die Kosten für das Busfahren sind in Spanien relativ erschwinglich.

Die bedeutendsten Hafenstädte an der Küste Spaniens sind Algeciras, Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Es bestehen regelmäßige Fährverbindungen zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen sowie den Kanarischen Inseln.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden in Spanien der Canal Imperial de Aragón und der Canal de Castilla für die Binnenschifffahrt gebaut. Heutzutage werden sie jedoch hauptsächlich für die Versorgung mit Trinkwasser genutzt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden entlang der großen Flüsse des Landes zahlreiche Talsperren errichtet, wodurch die meisten Flüsse nicht mehr befahrbar sind. Eine Ausnahme bildet der Guadalquivir zwischen Sevilla und dem Atlantik, der auch für Hochseeschiffe passierbar ist. Die Stauseen im Landesinneren werden vor allem für Wassersportaktivitäten genutzt. Während der Expo 2008 wurde in Saragossa ein Personenschiffsverkehr auf dem Ebro eingeführt.

Im Jahr 2016 verzeichnete Spanien insgesamt 75,6 Millionen Touristen, was das Land nach Frankreich und den USA auf den dritten Platz der weltweiten Reisestatistik brachte. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2005 nur 55,6 Millionen ausländische Besucher. Von den insgesamt 22,1 Millionen Touristen aus dem Vereinigten Königreich, 15,2 Millionen aus Frankreich und 11,4 Millionen aus Deutschland waren die Kanarischen Inseln das beliebteste Reiseziel mit 31,4 Prozent aller Touristen. Katalonien, Andalusien und Madrid folgten als die nächstwichtigen Reiseziele. Der Tourismus brachte Spanien Einnahmen von über 60 Milliarden US-Dollar und laut dem Weltwirtschaftsforum hatte das Land 2017 den wettbewerbsfähigsten Tourismussektor der Welt.

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